Swany Feet Warmers

Der Erfolg, die Beliebtheit und nicht zuletzt die lange Existenz der Band stellt Fachleute immer wieder vor Rät­sel. In unermüdlichen, kräfte- und zeitraubenden Recher­chen gelang es, einige wenige Geheimnisse der Swanys zu lüften:

 

- eine unbeschreibliche Mischung aus New Orleans und ein bisschen Gmünd, ein wenig Bourbon Street und etwas Schmiedgasse, eine Prise Louis Armstrong und eine Messerspitze Silcher, etwas Ernsthaftigkeit und viel Spaß, dazu Lockerheit und Lebenslust in reichlicher Dosis.

 

- ein ohne Zweifel zeitloses Musikschaffen, denn das Pro­gramm der letzten 42 Jahre unterlag nur wenigen kos­metischen Retuschen, wenngleich jetzt auch öfters Gitarrensolis an der Tagesordnung sind.

 

- viele Bandmitglieder, die ihre instrumentalen Fertigkeiten im Laufe der Jahre miteinander erlernt haben.

 

- ein anscheinend außergewöhnliches Gehör der Akteure, denn, obwohl sie ohne Noten spielen, sind die Titel ohne Schwierigkeiten zu erkennen.

 

- ein Trompeter, der des Öfteren auf der Schmuckmesse in Vincenca weilt.

 

- ein Sänger, der trotz eines vom Radio vermittelten Eng­lischkurses nie in verständlichem Englisch singt.

 

- ein Klarinettist, dessen roter Schal das Publikum noch immer zur Raserei bringt.

 

- ein Pianist, dessen Klavier selten richtig steht, und der nicht umsonst als höchster Bürger seines Wohnortes galt.

 

- ein Posaunist, der trotz seiner jungen Jahre, die „Blaue Nacht" zur sinfonischen Dichtung und zur Wirklichkeit werden lässt.

 

- ein Bandmitglied, das mit Hilfe eines iphone mehrere Bands terminlich, Gitarren und Banjos musikalisch zu koordinieren versucht und so nebenbei noch mit textlichen Geistesblitzen aufwartet.

 

- ein Multitalent, das neben Motorradfahren, Tauchen und sehr gut Kochen, eine ganze Band ersetzen kann.

 

- ein Schlagzeuger, für den Noten nicht nur ihren Platz in der Schule haben, und der auch als 'zweite Stimme' seinen Mann steht.

 

- eine urwüchsige Gesangstruppe, die manchmal der Mit­gliederexplosion unterliegt, und die vor wirklich gar nichts und niemandem zurückschreckt.

 

- immer wiederkehrende Geistesblitze, denen die Zuhörer so unvergleichliche Titel wie „Swany Wonderland" oder „Swany Company" zu verdanken haben.

 

- eine Spontaneität, die nicht selten den „Bären tanzen lässt".

 

-  begeisterte und treue Zuhörer und Fans, von denen viele im Laufe der Jahre zu guten Freunden geworden sind.

 

- viele Musikkollegen, die das Treiben der „Swany Man­nen" mit einem lachenden und einem (mehr) weinenden Auge betrachten.

 

- eine unerschütterliche Begeisterung zum Musikmachen, die auch vor dem Publikum nicht halt macht.

 

- die Fähigkeit, das „Swany Wonderland" überall entste­hen zu lassen.

 

- Gesangsdarbietungen, die nur nach „Augele gucka" ge­lingen.

 

- eine Band, die nicht nur gute Musik, sondern besonders auch gutes Essen zu schätzen weiß.

 

- die Musik der Swanys weder auf Schallplatte, noch auf CD, geschweige denn als Video zu haben ist.

 

- Liveauftritte nur eine besondere Form der Probe sind.

 

- die Bandkasse und viele Auftritte schon seit eh und je im Dienst sozialer und gemeinnütziger Einrichtungen stehen.

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